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Der Umzug -Bericht vom Triererischen Volksfreund

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Derzeit besteht der Förderverein Dampflokfreunde Konz e.V. aus 61 Mitgliedern.

Die Baureihe 64

Unsere 64 393 (Bw Weiden) bei einer Nachtfahrt im Personenverkehr

In Zusammenarbeit mit dem Lokomotivbau-Dezenat des Reichsbahnzentralamtes wurde im Vereinheitlichungs- büro des Deutschen Lokomotiv-Verbandes die Baureihe 64 entworfen. Mit dem Ziel eine Unviversal-Lokomotive zu schaffen, die einerseíts 90 km/h schnell genug war für die Haupts- trecken zu bewätigen, andererseits durch ihr niedriges Gewicht und kurzen Radstand auch auf Nebenstrecken einsetzbar war.

Außerdem sollte die Lokomotive in der Lage sein, mit gleichen Laufeigen-schaften vorwärts und rückwärts zu fahren, damit ein Drehen auf einer Drehscheibe nicht nötig war (was auf vielen Nebenstrecken auch gar nicht möglich war). Die erste Lokomotive dieser Baureihe wurde 1926 gebaut. Insgesamt wurde bis 1940  - 520 Maschinen mit den Nummern 64 001 bis 64 520 der Baureihe 64 gebaut und in den Dienst gestellt. Den Spitznamen "Bubikopf" erhielten die Maschinen wegen der kurzen, aber kompakten Form. Die ersten Strecken die mit dem Bubikopf befahren wurden, waren in den Regionen Nürnberg, Regensburg, Eger und Hof, später dann auch Kirchenlaibach und ab 1948 in Weiden, wo auch unsere 64 ziger ihren Dienst verrichtete.
Für viele der Baureihe 64 kam in den 60er Jahren bereits das Aus. Die Bahnbetriebswerke sollten Auslaufbahnbetriebswerke für die 64er werden. Betroffen waren Weiden und Crailsheim, wobei Weiden mit der z-Stellung der 64 415 am 01.10.1974 und deren Ausmusterung am 05.12.1974 der Dampfbetrieb endgültig zu Ende war. Von November 1973 bis Anfang 1974 führten die noch in Weiden vorhandenen vier 64er darunter auch unsere 393 das Eslarner Nahgüterzugpaar aus dem 211-Plan. 3 Dampflokomotiven der 64er blieben betriebsfertig erhalten, alle anderen noch wenigen dieser Baureihe endeten als sogenannte Denkmallokomotiven. Auch unsere 393er konnte vor dem Schneidbrenner gerettet und damit der Nachwelt erhalten werden. Etliche Maschinen findet man bei vorzüglicher Pflege in verschiedenen Museen die bei einigen auch noch unter Dampf bewundert werden können, aber viele werden auch in absehbarer Zeit ohnehin auseinanderfallen und somit doch verschrottet werden müssen.